Philosophie

Liebe Naturfreunde,

schön, dass die Blumenwiese am Gewerbepark Euch/Sie neugierig gemacht hat. Ich möchte damit zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, mit wenigen Mitteln einen Beitrag für die Natur zu leisten.

Denn auch bei mir war eine Blumenwiese Auslöser für die Idee. Im Sommer 2017 war mir auf einer Autofahrt nach Süddeutschland auf 800 km Strecke (nur) EINE Blumenwiese ins Auge gefallen. Ich konnte diese gut erkennen, da die Windschutzscheibe frei von Insekten war.

Ich beschloss, dass ich gleich selber etwas unternehmen wollte. Denn statt auf Berufsgruppen oder andere Bürger zu verweisen, sollte jeder zuerst im eigenen Garten schauen, was er für Bienen-/Insektenerhaltung tut.

Meine Idee, in den Orten der Gemeinde Hagen Initiative zu ergreifen und vor der eigenen Ladentür Lebensraum für Bienen und Insekten zu schaffen, fand bei meinem Geschäftspartner Karsten Baumgarten sofort Zustimmung. Auch Stefan Wesenberg war begeistert und unterstützte sofort das Projekt finanziell und mit Taten.

Macht/machen Sie mit und sorgen dafür, dass es in unserer Heimat bunter und lebendiger wird! Auf dieser Homepage sind einige Informationen und Links zusammen gestellt. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Matthias Laartz


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Sommerblumen-Mischung

Wir, die VGH Versicherungs­agenturen Laartz u. Baumgarten, wollen an alle Haushalte und Ortschaften der Gemeinde Hagen diese Blumensaat verteilen. Wir hoffen, dass jeder diese aussät und alle einen Nutzen davon haben.

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Presse

Artikel vom Sonntag, 13. Mai 2018 aus dem Weserkurier

Blühende Pracht statt langweiligem Rasen

Initiative verwandelt Fläche im Hagener Gewerbepark in eine Blumenwiese für Bienen und andere Insekten

Pestizide und Monokulturen machen Insekten das Leben schwer. Doch jeder kann etwas für sie tun.

Hagen. Im Hagener Gewerbepark wird es in den kommenden Wochen bunter und lebendiger: Eine frisch angesäte Blumenwiese wird in Kürze erblühen und den Insekten und Bienen gute Lebensbedingungen schaffen. Sie wird sicher auch die Besucher und Unternehmer des Gewerbegebietes erfreuen.

Durch “einfach machen“ konnte hier ein nützlicher Beitrag für die Natur realisiert werden. Schmetterlinge, Bienen und Hummeln sollen dort eine nektar- und pollenspendende Nahrungsquelle finden.

Auf der Hagener Blumenwiese werden demnächst Bienenweide, Natternkopf, Goldmohn, roter und blauer Lein, Schleierkraut, Klatschmohn, Kornblumen, Ringelblumen, Sonnenblumen und viele andere Wildkräuter und Sommerblumen erblühen.

"Im Hagener Gewerbepark haben wir zu viele triste Grünflächen und englischen Rasen", sagt der Hagener Matthias Laartz. Mit Blick darauf erinnerte er sich an seine Kindheit, als er am Wegesrand Wildblumen wie Mohn, Kamille oder Kornblumen gepflückt hat. „Das gibt es heute leider nicht mehr“, bedauert er.

Als Matthias Laartz bei einer Autofahrt durch Süddeutschland eine farbenfrohe Blumenwiese auffiel, kam ihm die Idee, selbst etwas zu unternehmen. Der Versicherungskaufmann ergriff die Initiative, um in auch in Hagen einen Lebensraum für Bienen und Insekten zu schaffen. Sein Geschäftspartner Karsten Baumgarten zeigte sofort Interesse und finanzierte das Vorhaben mit.

Als Stefan Wesenberg vom „heizwerk“ von dem Plan hörte, war er ebenfalls sofort bereit, sich einzubringen. Seine Ideen und Kontakte ließen die Wiese zu dem werden, was sie jetzt ist. Gemeinsam überlegten die Männer, wie das unbebaute Nachbargrundstück mit einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern in eine bunte Blumenwiese verwandelt werden könnte. Wesenberg knüpfte Kontakt zum Verpächter der Freifläche mitten im Gewerbepark. „Dieser war sofort bereit, uns das Grundstück für das Projekt zu überlassen“, so Laartz.

Stefan Wesenberg , Matthias Laartz und Karsten Baumgarten (von links) möchten, dass Hagen aufblüht.

In Gemeinschaftsaktionen befreiten die Initiatoren das Eckgrundstück von Unrat und Müll. Die Saat, die ein Hagener Gartencenter stiftete, wurde eingebracht, Hinweisbanner und die Infotafel wurden aufgestellt. Ferner wurde eine Livecam installiert. Rund um die Uhr können Interessierte aus aller Welt den Fortschritt der Blumenwiese im Internet verfolgen.

„Blühstreifen an Feldrändern fehlen meistens“, bemerkte Stefan Wesenberg. Er unterstützt das Projekt durch eine umweltfreundliche Grüngestaltung mit Blumenwiese: dazu legte der Unternehmer einen Blühstreifen von drei Metern Breite und 50 Metern Länge neben seinem Betrieb an.

Das Versicherungsbüro Laartz & Baumgarten verteilte zwischenzeitlich 5500 kleine Tüten mit Sommerblumensamen in den Orten der Gemeinde Hagen. „Wenn jeder eine Tüte aussät, werden zusätzlich rund 5000 Quadratmeter Blumenwiese mit Leimkraut, Sonnenflügel, Goldblume, Mandelröschen, Sonnenhut, Gartenwinde, Goldlack, Fuchsschwanz, Steinkraut, Flockenblume, Rittersporn, Färber-Diestel, Studentenblume, Strohblume, Hundskamille, Flachs, Jungfer im Grünen und vielen Blumensorten< mehr erblühen.“ Laartz fordert die Bürger der Gemeinde auf: „Macht mit und sorgt dafür, dass es in unserer Heimat bunter und lebendiger wird. Es bringt keinen weiter, wenn man auf andere Bürger, Berufsgruppen oder Politiker schimpft, ohne selbst anzupacken.“

Inzwischen ist die Blumensaat schon teils aufgegangen und es sind bereits kleine Pflänzchen der Sommerblumen und Wildkräuter zu sehen. Die Blumenwiese soll ein buntes, lebendiges Bild im Hagener Gewerbepark ergeben, hoffen die Initiatoren. „Wir wünschen uns, dass viele es uns nachmachen und dass noch mehr triste Flächen in Hagen und Umgebung bunt aufblühen“, betont Stefan Wesenberg.

Ein Hobby-Imker aus der Gemeinde ließ am Rande der Blumenwiese eine stattliche Informationstafel des Deutschen Imkerbundes aufstellen. Hier ist alles Wissenswerte über das Leben der Bienen, die unverzichtbare Bestäubung von Pflanzen und Bäumen durch Insekten zu erfahren. „Die Bienen können hier aufblühen“, prophezeien die Imker.

Die Blumenwiese im Gewerbepark soll für das Wohlergehen der Bienen und Insekten sorgen, erhoffen sich die Initiatoren. Es sei allerhöchste Zeit, aktiv zu werden, sind sie sich einig. In Teilen Deutschlands hat sich das Vorkommen von Insekten bereits um 80 Prozent verringert. Nicht nur deren Anzahl nimmt ab, manche Arten sterben sogar aus.

Im Alltag mag dieser Umstand praktisch erscheinen: Die Windschutzscheibe bleibt sauber und bei der Kaffeetafel auf der Terrasse müssen nicht allzu viele lästige kleine Mitbewerber ums Essen verscheucht werden. Allerdings übernehmen die oft unscheinbaren Tierchen zahlreiche nützliche Aufgaben im Gefüge der Umwelt. Sie bestäuben Pflanzen, die auch für das Überleben der Menschen von großer Bedeutung sind. Zum Beispiel Apfelbäume. Außerdem dienen sie Vögeln als Nahrungsquelle. Manche Arten wie Blaukehlchen und Mehlschwalbe haben bereits Probleme, genügend Futter zu finden, um ihren Nachwuchs großzuziehen.

"Monokulturen der Landwirtschaft und Ziergärten mit wenig nektarreichen Sommerblumen tragen dazu bei, dass es immer weniger Insekten gibt", erläutert Matthias Laartz. Riesige Maisfelder stellen zum Beispiel ein großes Problem für die Insekten dar. Sie bilden eine kaum überwindbare Barriere auf dem Weg zu potenziellen Partnern oder Nahrungsquellen.

Auch Insektizide werden für das Aussterben verantwortlich gemacht. Besonders in der Kritik stehen derzeit sogenannte Neonicotinoide, eine Gruppe von hochwirksamen und synthetisch hergestellten Insektiziden. Sie binden sich an die Rezeptoren der Nervenzellen der Tiere und stören die Weiterleitung von Nervenreizen. Studien geben Hinweise darauf, dass die Insektizide nicht nur Pflanzenschädlinge schädigen, sondern auch Bienen und Tagfalter.

Die Initiatoren des Projektes hoffen, mit ihrem Handeln die Artenvielfalt vor Ort erhalten zu können und den Insekten den Rücken zu stärken.

Unter www.blumenwiese-hagen.de gibt es weitere Informationen. Dort werden auch die Partner-Firmen genannt, die das Projekt unterstützt und gefördert haben. "Ohne die Sponsoren wäre eine Verwirklichung nicht möglich gewesen", betont Matthias Laartz.

„Es bringt keinen weiter, wenn man
nur über andere schimpft.“
Matthias Laartz
„Wir wünschen
uns, dass noch mehr Flächen in Hagen aufblühen.“
Stefan Wesenberg

Partner

Wir möchten uns bei den unten genannten Personen und Firmen ganz herzlich für die Bereitschaft, die Herstellung der Blumenwiese zu unterstützen, bedanken. Jeder war ohne zu zögern bereit, mit dem, was wir benötigen, zu helfen - nach dem Motto "Für jeden wenig - für alle viel!"

Matthias Laartz und Stefan Wesenberg

Lohnunternehmen Gero Flothmeier

Bereitstellung Maschinen

Hand in Hand Dienstleistungen Wilken Flothmeier

Einsaat

Abschnitt B

Pflege, Wiesenumrandung

Impressum

VGH Versicherungen
Matthias Laartz e.K.
und Karsten Baumgarten e.K
Amtsdamm 74
27628 Hagen im Bremischen
Telefon 04746/ 72 71 70 - 0
Fax. 04746 / 72 71 70 -1
E-Mail: Matthias.Laartz@VGH.de
heizwerk
Geschäftsführer: Stefan Wesenberg
Am Gewerbepark 3
27628 Hagen im Bremischen
Telefon: 04746 - 8100
Mobil: 0179 - 18 13 12 1
E-Mail: post@heizwerk24.de
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